SSCRo Ansegeln 2017

Bericht zum Ansegeln 2017 nach Steinach

29 Motor- und Segelboote des SSCRo haben sich zum Ansegeln/Anmotoren 2017 getroffen. Der Ausflug führte am 22./23. April nach Steinach. Es war ein Wochenende voller Erlebnisse, wie der unterhaltsame Bericht von Markus Studerus zeigt. 

In die Bestsellerliste des SSCRo gehören zweifelsohne das Ansegeln und das Absegeln. Segeln, motoren verbunden mit Geselligkeit und Kulinarik sind dabei die Rezepturen des Erfolgs. Auch zum Saisonauftakt sollte dies nicht anders sein. Beatrice und Urs Dejung – die Schöpfer des gleichnamigen „Dä-jung-Cups“ – waren auch in diesem Jahr die umtriebigen Gastgeber. Es sollte für die 29 gemeldeten Yachten nach Steinach gehen. Bereits am Vorabend begann allerdings das Ansegel-Wochenende mit dem ersten Race um die Abendregatta-Wertung. Bei freundlich gesinntem Wetter und einem leichten Ostwind konnten die ambitionierten Seglerinnen und Segler ihre Segel sonnen und allfällige segeltechnische Winterschäden und koordinativen Mängel in der Mannschaft oder der Befehlsgebung orten.

Apéro-time im Hafenglöggli

Bevor nun das Ansegeln so richtig loslegen konnte, wurden wir von präsidialen Worten sympathisch zum Saisonauftakt begrüsst. Dann übernahm Organisator Urs das Zepter und gab uns die notwendigen Informationen zum Zielort und zum Tagesablauf bekannt. Wie üblich waren noch Überraschungen in den Worten verpackt. Das Hafenglöggli-Team sorgte mit einem wunderschön gedeckten Apéro-Tisch für die erste dieser Überraschungen. Sandwiches und liebevoll verpackte Cakes von Beatrice sollten ferner sicherstellen, dass sich für die rund zweistündige Überfahrt bei niemandem Unterzuckerungen bemerkbar machen.

Ab aufs Wasser – Einfahrt mit Tücken

Petrus, Neptun, Poseidon und wie sie alle heissen, waren uns gnädig gesinnt, schickten uns Sonne und etwas Wind aus dem Nordosten. Bequem erreichten so die Boote Steinach. Auf unserer Bellinda musste allerdings noch etwas „nachexerziert“ werden. Am Vorabend waren die Manöver vor allem unter Spi noch träge und mit viel Gestolper verbunden. Mit dem Setzen des Spis wurde nun auch die Bise so richtig wach und trieb uns voran richtig Hafeneinfahrt. Dort erkannten wir die missliche Lage von Andi und Eveline. Ihre Lisa setzten sie unmittelbar in der östlichen Einfahrtrinne auf eine Sandbank. Mit eigenen Kräften war da nichts zu machen. Auch Clubkameraden mit ihren Segelbooten konnten mit Motorkraft nichts ausrichten. Der „Topf“ sitzte fest im Schlick. Froh konnten wir sein, dass auch Motorböötler mit grösseren PS-Paketen zu unserem Clubinventar gehören. Beat mit seiner Medusa und ein paar Helfer brachten diesen wunderschönen Segeltag auch für die Lisa-Crew zu seinem glücklichen Ende.

Bei Füeger‘s in der Erlebnisbäckerei

Männiglich war nun gespannt auf den weiteren Verlauf im Abendprogramm. In Gänsekolonne unter Dejungscher Führung marschierten die 69 Erwachsenen und sieben Kinder zu unseren Clubkollegen Beda, Helen und Fabian Füger in die neue Bäckerei am See. Schon gab es wieder Apéro begleitet von wunderschönem Gebäck in süsser und salziger Form. Eine weitere Aufgabe stellte die Crews vor Herausforderungen. Jede Mannschaft musste für den Sonntagmorgen einen Butterzopf – oder ein ähnliches aus der Seefahrt abgeleitetes Konstrukt – kreieren. Auch hier konnten die SSCRo’ler einen beachtlichen Leistungsausweis präsentieren.

Mit feiner Vorspeise, Nachtessen und Glacé-Buffet à discretion ging es Schlag auf Schlag weiter und zu guter Letzt setzte eine Premium-Auswahl von Shanty-Sängern mit drei Liedern das Pünktchen auf das „i“ des heutigen tollen Tages. Die nachfolgenden Stunden in der Koje wurden nur gestört vom einsetzenden, starken Regen, der allerdings ganz im Sinne unseres Vorhabens bei Sunrise wieder von der Sonne abgelöst werden sollte. Nach einer gemütlichen Heimfahrt bei einer leichten Brise aus Nordost trafen sich die Unentwegten noch zum letzten Bye-Bye-Drink in unserem geliebten und für das Clubleben so wichtigen Hafenglöggli.

Mit grossem Dank einmal mehr an Beatrice und Urs Dejung für die tolle Organisation.

Bericht: Markus Studerus / Fotos: Karl Rebsamen und Jürg Werner (zur Fotogalerie)

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