Zweite Abendregatta mit frischem Nordost-Wind

Das pure Gegenteil zur 1. Abendregatta erwartete die Teilnehmer zur heutigen Regatta. Frischer Wind aus Nordost mit 3-4Bf, starker Wellengang und kühle Temperaturen liessen kein Feierabend- segeln zu. Entsprechend konzentriert warteten die Crews auf den Start.

Wie gewohnt konnten um 19:00 Uhr per Hasenstart die 15 Boote auf die Reise geschickt werden. Entsprechend dem Wind wurden drei Runden angesagt. Schon vom Start weg setzte sich Bruno Schwarz auf seinem Finn in Führung und verteidigte diese souverän bis zum Zieleinlauf. Das Durch- fahren des Gates erwies sich für verschiedene Crews als nicht ganz einfach und manche wählten sehr spezielle Wege, um durchs Gate zu fahren. Hier ortete die Regattaleitung noch ein entsprechendes Schulungspotenzial. Das Feld zog sich trotz den guten Windverhältnissen in die Länge und mit leicht abflauendem Wind zur Mitte der Regatta entschieden wir uns, nach zwei Runden abzuschiessen. Dies sehr zum Leidwesen der schnelleren Boote, die sich dadurch in ihren Bemühungen, an die Spitze zu segeln, beraubt sahen. Hierzu wird sich die Regattaleitung noch etwas einfallen lassen.

Nach der Regatta erwartete uns im Hafenglöggli wiederum ein feiner Apéro. Diesen übernahm grosszügigerweise Judith König. Nochmals herzlichen Dank an Judith. Der Abschluss bildete wiederum die Rangverkündigung, diesmal noch ergänzt mit Regattakunde durch Ueli. Die Regattaleitung möchte sich an dieser Stelle nochmals in aller Form bei Richi Graf entschuldigen, dass er bei der Rangverkündigung nicht erwähnt wurde.

Am 18. Mai 2018 geht es mit der 3. Abendregatta (Flyer AbigRace 3) weiter. Mal schauen, was uns dann an Wind und Wetter erwartet.

Besten Dank an Ueli und Dani für ihre Unterstützung bei der Organisation. Vielen Dank auch Salomé, die uns ganz tolle Fotos von der Regatta zur Verfügung gestellt hat.

Stefan Caprez

2. Abendregatta 2018 in Kürze

15 Boote. Freitag, 4. Mai 2018, 1 Lauf bei 3‐4 Bft. Das Podest: Finn (Bruno Schwarz), Jeu du Vent (Tedy Schmid), Suhaili (Werner Schellenberg).