Bericht zum unterhaltsamen Motorbootplausch 2019

30 SSCRo-Seeleute haben am vergangenen Wochenende den Ausflug in die Marina Rheinspitz genossen. Perfekt organisiert von „Don Pedro“ sorgte das abwechslungsreiche Programm für gute Stimmung am diesjährigen „Motorbootplausch“, wie der Bericht von Niklaus Bolliger zeigt.

Pünktlich, so wie wir es von Peter gewohnt sind eröffnete „Don Pedro“ die Steuermanns-Besprechung vor dem Clublokal Hafeglöggli. Unser Peter hätte beinahe einen Purzelbaum aus dem Stand heraus rückwärts geschlagen vor Freude dass sich 14. Boote zu gleichen Teilen Segel- und Motorboote angemeldet haben. Somit  haben sich 30 wackere Seeleute auf das kommende Programm für die nächsten 2 Tage gefreut. Unser umsichtiger Obmann hat einfach wie immer an alle Eventualitäten gedacht und das Programm mit vielen nützlichen Information aufwendig vorbereitet.

Lieber Peter, der Applaus der Teilnehmer soll eine Genugtuung für deine aufopfernde Arbeit sein! Herzlichen Dank!!!! (Mach weiter so)

Nachdem die verschiedenen Crews ihre Vorbereitungen abgeschlossen haben, den Reiseproviant in Form von Gummibärchen, und die Unterhaltung in Form eines Kartenspiels verstaut waren, sind die Boote in See gestochen. Das 1. Ziel für heute war der Hafen Marina Rheinspitz in Altenrhein. Hier haben uns die Hafenmeister Hildegard und Reto Bischof bereits erwartet. So wie es sich gehört, konnten wir auch hier von der Zusammenarbeit der Hafenmeister mit Peter profitieren, waren doch alle, für unsere Boote reservierten Plätze in Top Zustand und mit Reserviert beschriftet. Dass leider auch immer wieder sogenannte Kapitäne des Anstands und der nautischen Gepflogenheiten nicht mächtig sind benötigt dann jeweils eine kurze Belehrung damit nicht einfach auf einen reservierten Liegeplatz Anspruch genommen werden kann wenn man nicht zum Club gehört. Der Anruf bei Hildegard, die Bootsnummer angeben, und an den Platz fahren, so schön kann es sein, wenn alles vorbereitet ist. Selbstverständlich lies es sich Peter nicht nehmen jeden ankommenden Kapitän mit seiner Crew am zugewiesenen Platz zu begrüssen.

Die anschliessende Siesta bis 15 Uhr 15 nutzten die einzelnen Eigner um Erfahrungen und Erlebnisse auszutauschen. Von den Erfahrungen unter  Gleichgesinnten kann man immer profitieren.

Der erwartete 1.Höhepunkt des Nachmittags wurde zuerst erwandert, was einem kurzen Vertreten der Beine gleichkommt. Das erst kürzlich neu eröffnete Fliegermuseum beim Flugplatz Altenrhein ist ein wahrer Augenschmaus. Die kundige Führung durch Herr Bächler, gespickt mit interessanten Anekdoten und Hintergrundinformationen war sehr unterhaltsam, nur leider auch sehr schnell vorbei. Rückmarsch zum Ausgangspunkt beim Hafen Marine Rheinhof und ID erstellt, genannt nach dem Schweizer Militär (innerer Dienst)

Höhepunkt 2 musste eigentlich folgen, was auch tatsächlich geschehen ist. Der vom Club offerierte Apéro auf der Terrasse der Marina war wiederum etwas besonderes, dazu sei dem Club ein herzliches Dankeschön gewiss.

Höhepunkt 3 folgt nahtlos auf den Apéro, das geschmackvoll zubereitete Essen im Restaurant war an Vielfalt und Qualität nicht zu überbieten. Begonnen mit der crèmigen Kürbis- Ingwersuppe, den vielen verschiedenen frischen kleinen Brötchen bis hin zum Salatbuffet das für jeden Geschmack etwas dabeihatte. Schön angerichtet wurde der Hauptgang serviert und die leeren Teller, welche abgeräumt wurden, zeigten der Küchenmannschaft dass wir sehr zufrieden waren.

Höhepunkt 4 kommt schlagartig nachdem Peter den Fotograf Rolf und den Auserwählten der schreibenden Zunft mit einen schönen Tropfen für den Einsatz geehrt hatte, übernahm spontan unser Präsident Markus das Wort und liess es sich nicht nehmen, unseren Don Pedro mit einer Badeente und den entsprechenden Überlegungen  zu dieser Ente zu ehren. Bravo und Applaus, so funktioniert die Gemeinschaft.

Wer noch Platz in seinem Magen hatte und Lust auf einen Abschluss hatte konnte selbstverständlich auf die Dessertkarte oder den Espresso (mit???) zugreifen.

Auf den einen oder anderen Booten wurden noch kleine Absacker vernascht ehe es ruhig wurde auf den Stegen. Nicht nur der aufkommende Wind hat dazu geführt dass wir selig einschlafen konnten.

Frühstück individuell, wie es jeder nach seinem Geschmack gewohnt ist entweder auf seinem Boot oder beim Wirt im Hafenrestaurant.

Natürlich, wie kann es anders sein: Peter steht auch beim Abschied in diesem Gastfreundlichen Hafen am Steg und verabschiedet die auslaufenden Boote mit dem Ziel Heimathafen zum Ausklang dieser tollen 2 Tage.

Eine Anmerkung des Schreibenden: Alle die nicht dabei sein konnten, aber beim nächsten Mal auch gerne dabei sein möchten sollen doch in ihrer Agenda für das Jahr 2020 die beiden Tage 29. Und 30. August rot eintragen! Bestimmt übertreffen wir die Anzahl der Teilnehmer, ist doch der heisse Draht von Peter zum Wettergott immer wieder erstaunlich, und Peter hat es auch diesmal bewiesen!

Danke an alle Teilnehmer, euer Niklaus Bolliger

Bilder zum Motorbootplausch 2019 gibt es wie immer in der Fotogalerie.