Bericht zum Motorbootplausch 2020

Mit dem Motorbootplausch am 5. und 6. September konnte endlich wieder ein Clubanlass durchgeführt werden. Der Ausflug führte die insgesamt 13 Boote und ihre Crews nach Kreuzlingen.

Es war am sonnigen Samstag Morgen, den 5. September, pünktlich um 09.30 Uhr vor unserem Clublokal Hafenglöggli, wo Peter Eisold eine kleine Anzahl von 5 Teilnehmer zur Steuermannbesprechung begrüssen konnte. Die restlichen Bootfahrer waren bereits unterwegs oder schon im Hafen Kreuzlingen, unserem Zielort, eingetroffen. Insgesamt haben sich frühzeitig angemeldet: 25 Personen mit 13 Schiffen (6 Segler + 7 Motorboote). Nach Anmeldeschluss wollten noch weitere5 Mitglieder mitmachen, aber infolge der Corona-Vorgaben musste Peter diesen Personen leider absagen. Als nächsten Treffpunkt und Besprechungstermin hatte Peter auf 15.00 Uhr vor dem Hafenmeisterbüro in Kreuzlingen festgelegt.

Wie schon vor 2 Jahren bei unserem letzten Besuch hier im Hafen hatte der Hafenmeister, Mariano Grosso, dafür vorgesorgt, dass fast jedes Schiff seinen Platz findet. Er fixierte eine bedruckte Tafel mit dem Schiffsnahmen und dem SSCRo-Banner am entsprechenden Platz beim Steg, so dass jedermann wusste, wo er hingehörte.

Um 15.00 Uhr stand fast die ganze Truppe vor dem Hafenmeisterbüro (es fehlten noch Urs Mäder mit Christoph, die noch nicht im Hafen eingetroffen waren) und von Peter kamen die nächsten Anweisungen.

Unsere nächste Herausforderung war der Minigolf-Platz am grossen Kreuzlinger Hafen. Hier fassten wir die Golfschläger und die Kugeln und begannen paarweise (immer 2 Paare zusammen) den Parcours von 18 Bahnen zu absolvieren. Die Kosten für diesen schönen Anlass übernahm einmal mehr unsere Clubkasse (vielen Dank dem Vorstand). Trotz den vielen Teilnehmern (auch fremde Besucher natürlich) kam nie Hektik auf und jeder versuchte mit möglichst wenigen Schlägen dieses «verd….e» Loch zu treffen. Anfangs begann es mit absolut leichten Anforderungen bis zur Bahn 7. Wer bis hierher «nur» 2 Schläge brauchte, war nun gefordert und so kamen die Favoriten zum Zuge. Nur die gut geübten «Golfer» überstanden am Schluss mit einer tiefen Anzahl Schlägen wie z.B. Martin Lanz mit knapp 50 die Herausforderung auf den Bahnen. Zu seinem Leidwesen zählten aber auch die Schläge seiner Partnerin Brigitte, die mit einem «Handicap» am rechten Arm trotz Schmerzen durchhielt, aber die Punktezahl leider zu stark erhöhte, so dass sie am Schluss aus den Favoriten-Rängen fielen.

Nach gut 1 – 1 ½ Stunden trafen sich Alle wieder beim Kiosk, die einen um den Durst bei diesem sonnigen Wetter zu stillen und die anderen, um den Frust der letzten zu vielen Schläge herunter zu spülen. Peter sammelte alle Spielkarten ein, um am Abend beim Nachtessen die Rangliste vorzubereiten und die Siegerpaarung zu beschenken.

Um 19.00 Uhr trafen sich Alle wieder im Schlossgarten der Seeburg zum Apéro, gesponsert weiterhin von unserer Clubkasse. Danach folgte das Nachtessen mit anschliessender Rangverkündigung. Der angekündigte Pokal für den Sieger, den Peter angeblich bei einem Zürcher Goldschmied bestellt hatte, entpuppte sich als Teller zum Aufhängen mit einer guten Flasche Cuvée Rotwein.

Die Sieger hiessen Bea und Werner Hollenstein mit 114 Punkten. Ihnen folgten im 2. Rang Eveline und Andrin Bieri mit 120 Punkten und den 3. Rang erreichten Daniela und Beat Steiner mit 122 Punkten. Der Schreibende ist sich absolut sicher, dass diese Paarungen viel im Geheimen vor diesem Wettkampftag miteinander geübt hatten oder sich von einem Minigolf-Trainer beraten haben!?? Auf jeden Fall wurde der geheim eingelegte Rekurs später wieder zurückgenommen und Peter war froh darüber, keine weiteren administrativen Aufgaben als «Richter» übernehmen zu müssen. Auf den weiteren Plätzen folgten: B + M Lanz sowie U + B Weber mit 129 Punkten, M + M Senn mit 130, R + P Eisold-Gloor mit 134, C + F Schneider mit 139, R + F Lamberti mit 140 sowie am Schluss die Zufalls-paarung E. Bolliger/W.Weber mit 160 Punkten. Die Paarung W + HR Bachmann fehlte verletzungs- bedingt (HR war mit einem Laufstock unterwegs). Nach der mit einigem Humor gespickten Rangverkündigung durch Peter Eisold öffnete Petrus draussen seine Schleusen, um uns für einen eventuell feuchten Heimweg vorzubereiten. Bei Kaffee, Tee oder Dessert genoss man den Rest des Abends oder für Einige war es Zeit, die Koje aufzusuchen oder auf dem Schiff noch bis Mitternacht bei einem Glas Appenzeller den Tag in Revue passieren zu lassen.

Der Sonntag zeigte sich dann weniger freundlich, aber zum Glück blieb der grosse Regen aus. So konnten viele Teilnehmer problemlos den Rückweg nach Romanshorn antreten – gefährlich war nur das viele Treibholz in Ufernähe, das entlang des Schweizer Ufers in Richtung Konstanz zum Seerhein unterwegs war. Um 17.00 Uhr war dann der Ausklang im Hafenglöggli.

Lieber Peter, Du hast es wieder einmal super hingekriegt mit der Organisation des 12. Anlasses – am Samstag top sonniges Wetter für den «Turniertag» und am Sonntag war es ja vorbei und Allen egal, ob Petrus sich an die Abmachung mit Dir hielt oder nicht. Auch dieses super Wochenende wird in die Geschichtsbücher unseres SSCRo-Clubs eingehen. Fotos von diesem Anlass stehen in der Clubgalerie zur Verfügung. Nochmals herzlichen Dank, Peter, und wir haben bereits zur Kenntnis genommen, dass der 13. MOBO-Plausch mit einem anderen Namen im nächsten Jahr am 4./5. September 2021 stattfinden wird und wieder mit Dir als Organisator.

Der Schreibende und Kapitän der ACM „Positano“: Franco Lamberti

Die Fotografin und Co-Kapitänin: Ruth Lamberti

Weitere Bilder finden sich demnächst in der Fotogalerie / Bericht als PDF herunterladen