Bericht zum Absegeln 2017 nach Konstanz

Das diesjährige Absegeln wurde erstmals von Jürg und Irene Werner organisiert. Angemeldet waren 28 Schiffe und 63 Personen inkl. Kinder und Gäste. Das Wetter war während des ganzen Wochenendes wesentlich besser als erwartet oder auch befürchtet. So trafen sich die SSCRo-ler vor unserem Clublokal und warteten auf die offizielle Eröffnung des Ansegelns.

Wie bei solchen Anlässen üblich hat uns Jürg in seiner netten und humorvollen Art den Ablauf des Absegelns mitgeteilt. Vorgängig haben uns Anina und Julia noch feine Gipfeli verteilt, welche verdankenswerterweise von unserer ´Clubbäckerei´ Füger gestiftet wurden.

Eine Seglercrew, welche neben uns gerade die lärmintensive Hochdruck-Reinigung ihres Unterwasserschiffs durchführte, konnte mit Hilfe einiger Gipfeli überzeugt werden, kurz zu pausieren.

Dann erklärte uns Jürg, dass er mit Herrn Leitmann, dem Hafenmeister von Konstanz, jeder  teilnehmenden Yacht bereits jetzt einen festen Platz zuteilen konnte und es hat bestens geklappt! Ein grosses Bravissimo für den Organisator und speziell auch für den Hafenmeister. Dass uns pro Schiff auch noch eine A4-Seite, darauf ein Hafenfoto mit Stegbezeichnungen und Liegeplatznummer, verteilt wurde, war schon super. Und für ganz Vergessliche war auch noch das bestellte Menu aufgeführt. Auch wurde, vom Club gesponsert, jeder Teilnehmer mit einem Survival-Paket, „Marke Füger“ ‚versorgt‘, wir hatten ja schliesslich eine weite Reise vor uns. Ich denke aber, nicht nur wir haben das Zöpfli erst zum Zmorge genossen.

Nun, so gegen 11:00 Uhr waren wir dann unterwegs, zuerst noch mit schwachem Wind von der Seite, welcher sich dann so nach und nach immer mehr gegen achtern drehte, so dass Yachten ohne Spi oder Gennaker irgendwann auf Motor umschalteten. Die mit Leichtwettersegel waren schon am Ziel. Aber es war sonnig, warm und wunderschön. Irgendwann waren auch die letzten Boote vertäut und gegen halb sechs machte sich eine zufriedene SSCRo-Schar auf den Weg zum Apéro im DSMC-Clubhaus. Bei Prosecco, Orangensaft und verschiedenen Kleinigkeiten zum Knabbern, sah man fröhliche und zufriedene SSCRo-ler im Gespräch. Mit dem Glas in der Hand warteten wir auf das Nachtessen und der Dinge, die da kommen. Gegen Ende des Apéros, den wir auf der gedeckten Terrasse geniessen konnten, setzte der prophezeite Regen ein, welcher die ganze Nacht über anhielt.

Das Clublokal war voll belegt, viel mehr hätten nicht mehr Platz gefunden. Jürg kündigte für die Zeit zwischen Hauptgang und Dessert eine Überraschung an. Wir waren natürlich gespannt, haben trotzdem beim Essen nicht extra pressiert. Nachdem die Getränke serviert waren, kam dann der Salat und anschliessend der Hauptgang, beides sehr gut.

Und nun die Überraschung: Es kam ein Zauberer, wirklich ein Profi und Könner. Obwohl wir teilweise fast in Körperkontakt waren, hatten wir keine Chance, irgend einen Trick zu entlarven. Dass er dann noch verschiedene Tricks an jedem Tisch zeigte, war für uns natürlich äusserst interessant, und zeigte, dass er sein Metier beherrschte. Der Applaus war entsprechend gross.

Ein Highlight war auch das Dessertbuffet. Viele, viele Töpfchen mit unterschiedlichem Inhalt waren aufgestellt und wurden dauernd nachgereicht. Da gab es Crèmes mit Sahnehäubchen, Tiramisu, Crème brûlée, Cassis-Sorbet u.a.m.. Selbstbedienung war angesagt. Da zeigte sich, dass es fürs Nachfassen strategisch gute und weniger gute Plätze gab. Alles in allem ein sehr gelungener Abend.

Wie vorhergesagt, hat es dann nachts geregnet. Doch am Morgen klarte es auf und es kam wieder etwas Wind von SO auf, so dass wir nach und nach bei schönstem Sonnenschein zurück in unseren Heimathafen grossteils segeln konnten.

Nochmals ganz herzlichen Dank dem Organisationsteam Jürg und Irene Werner mit Anina und Julia.

Bericht: Hugo Klett

Die Bilder zum Absegeln finden sich in der Fotogalerie.

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